Archiv für 3. November 2009

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Hunde…

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Hunde

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probleme lösen mit alkohol

Und schon wieder haben die Deutschen Grund zum Jammern und zum Klagen: Da gehen die deutschen Jugendlichen in Zeiten wie diesen mit gutem Beispiel voran und kurbeln ordentlich den Konsum, zumindest in der Alkohol- und Tabakindustrie an, da stehen schon die selbst ernannten Sittenwächter auf der Matte und rufen: „J’accuse! Ich klage an!“

Anstatt froh zu sein, dass Kindergeld und Hartz IV der abgehängt-prekären Eltern nun umgehend wieder in die Wirtschaft gepumpt werden, wird der große Sittenverfall proklamiert. „Das hat es früher nicht gegeben!“, rufen empört diejenigen, die damals den Sonntagsfrühschoppen erfunden haben und anschließend granatenvoll mit der Isetta in die nächste Pinte geeiert sind. Der heutige Jugendliche hingegen liegt sonntags morgens brav im Koma und bekommt die Erbsensuppe intravenös, natürlich ohne Wursteinlage.

Wo die nun langsam ergrauenden 68er damals Straßenterror und Studentenrevolten verbreitet haben, wird heute still, friedlich und unpolitisch der Frust einfach mit Hochprozentigem weggespült. Steigende Umsätze in Flatratediskos und erhöhte Einnahmen bei der Alkoholsteuer sind die erfreulichen Begleiterscheinungen.

Auch für die demografische Entwicklung ist ein positiver Effekt zu verzeichnen. Wenn der gemeine Jugendliche nach acht Litern Alkopops noch einen hoch kriegt pimpert er alles, was ihm vor die Flinte kommt. Das ergibt eine deutliche Steigerung der Geburtenrate, die anschließenden Vaterschaftstests bei Olli Geißen oder Britt fördern zusätzlich die Unterhaltungsbranche.

Ansonsten torkeln heute die volltrunkene Jugendlichen nicht in der Gegend herum und ängstigen die Rechtschaffenen, so wie es bei älteren Semestern des öfteren zu beobachten ist. Nein, sie liegen einfach still und friedlich an irgend einer Straßenecke in ihrem Erbrochenem. Manch einer fällt nach 52 Tequila einfach tot um, um niemandem zur Last zu fallen. An solch ausgesuchter Höflichkeit ist ein Beispiel zu nehmen.

Da das heutige Leben so und so nur noch im Suff zu ertragen ist, machen gerade unsere jungen Menschen das beste daraus. Anstatt, wie ihre Eltern, jeden Abend vor einer Kiste Bier zu versauern und sich selbst zu bemitleiden, haben die Kids noch Ziele, die sie engagiert und motiviert verfolgen: Höher, schneller, hochprozentiger heißt es da. An jedem Wochenende ist ein weiterer Rekord zu knacken, dafür gilt es unter der Woche hart zu trainieren. Das ist doch allemal besser, als sich auf dem Schulhof anpöbeln und beklauen zu lassen.

Trinkhallen im ganzen Bundesgebiet erfreuen sich nun endlich auch vormittags wieder erhöhter Einnahmen. Und während die Eltern in emotionslosen Demonstrationsversuchen ihre verhassten, schlecht bezahlten Jobs zu retten versuchen, entwickelt sich unter ihrem Nachwuchs bereits am frühen Tag ein geselliges Beisammensein auf Spielplätzen, in Parks oder rund um irgend einen Autoscooter. Bei ein, zwei Flaschen Vodka werden dort die neuesten gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen besprochen und die zu erreichenden Promillewerte für den Samstagabend abgeklärt.

So entsteht unter den neidischen Blicken der älteren Generationen eine neue, funktionierende, auf Alkoholkonsum gestützte Gesellschaftsordnung, die fernab von der zeitraubenden Talentvergeudung im Schulunterricht oder der lästigen Suche nach Ausbildungsplätzen beinahe alle Probleme zu lösen im Stande ist, die wir nicht in den Griff bekommen.

03
Nov
09

Meisner greift durch

Endlich hat der ehrwürdige Kardinal Meisner einmal wieder Klartext gesprochen und sich diesmal die Rotte der militanten Atheisten vorgeknöpft, die in pseudowissenschaftlichen Schriften wie Dawkins „Gotteswahn“ gegen den christliche Glauben und die damit untrennbar verbundenen menschlichen Werte wie Nächstenliebe, Vergebung und übermäßigen Bierkonsum in der Fastenzeit hetzten. Hier endlich trifft es die richtigen, die versuchen den aufrechten Gläubigen die Macht zu entziehen und die Welt mit ihren kalten, nihilistischen, ja menscheverachtenden Theorien zu blenden.

Dass Meisner hier Vergleiche zu Unrechtstaaten wie dem Dritten Reich oder der DDR zieht, ist mehr als zulässig. Hitlers Wertschätzung für das menschliche Leben war ebenso gering wie die von Ketzern wie Dawkins und Co. die das gottgegebene menschliche Sein zu einer wertlosen Ansammlung biologischer und chemischer Prozesse herunterspielen wollen. Und dass das Christ-Sein in der DDR zur Ausgrenzung und Missachtung durch die regimetreuen Sozialisten führte, kann unlängst niemand bestreiten. Doch muss sich Kardinal Meissner nun auf diversen Blogs als Hassprediger verhöhnen und beschimpfen lassen, vermutlich von den selben üblen Charakteren, die es gutheißen, dass die Existenz Gottes mit Werbeanzeigen auf öffentlichen Verkehrsmitteln geleugnet wird. Allein die art, in der Meisner attackiert wird, wirft ein deutliches Licht auf die schlechte Erziehung und die Wertearmut derjenigen, sich verzweifelt zur Wehr setzen gegen einen der Letzten aufrechten Vetreter des christlichen Glaubens, und versuchen ihre eigenen, verdorbenen und unmoralischen Ansichten zu verteidigen gegen die reine, allein gültige Lehre Jesus Christus.  Ja, Hitler oder Honecker wären stolz auf solches Fußvolk, dass die unchristliche Propaganda mit vollem Eifer verbreitet wo es nur geht.

Fazit: Wieder einmal alles richtig gemacht, Herr Meisner!

03
Nov
09

Fahrverbot für Rentner!!!

Jeden Morgen die gleiche Scheiße. Man möchte auf den letzten Drücker zur Arbeit, Uni oder zur Bude, um die Uneträglichkeit eines neuen Tages mit billigem Fusel herunterzuspülen, aber es geht nicht vorwärts. Warum? Weil immer mehr Rentner ihre Sonntagsausflüge auf Wochentage zu verlegen scheinen. Oder fährt man als altersstarrsinniger Tattergreis jetzt neuerdings mit dem Auto zur Arztpraxis? Ist es nicht mehr üblich, einen ganzen Bus durch lagsames Einsteigen minutenlang an der Haltestelle aufzuhalten um anschließend das junge, arbeitende Volk von seinen sicher gewähnten Sitzplätzen aufzuscheuchen, damit man sich kühmend niederlassen und mit dem Rollator den Gang versperren kann? Nein, neuerdings hat der gemeine Rentner die Liebe zu seinem Fahrzeug auch an Wochentagen entdeckt. Und da kriechen sie nun vor einem her. Blinken? Ach wozu, das macht man erst, nachdem man ohne erkenntlichen Grund mitten auf einer Kreuzung fast vollständig zum Stillstand gekommen ist. Das berechtigte Hupkonzert der übrigen Verkehrsteilnehmer verurteilt man mit dem typischen „Rentnerwinken“. Dabei wird eine aufgrund des Kräftemangels halbherzig zur Faust deformierte Hand wild in sämtliche Richtungen geschwungen. Das kostet natürlich zusätzlich Zeit, denn das winken verwirrt die Winkenden mehr als die, denen es gilt. So muss man als Rentner nun erst zwei Dinge wieder finden: Erstens die Orientierung und zweitens das Lenkrad. Dann aber wird kräftig Gas gegeben. Jedenfalls dann, wenn man es geschafft hat, den Fuß von der Bremse zu nehmen und wieder auf dem Gaspedal zu platzieren.  Andernfalls gibt es eine böse Überraschung, die zumeist mit dem vollständigen Erliegen des Straßenverkehrs innerhalb eines Umkreises von 2 Kilometern führen kann.

Daher die politisch vollkommen korrekte Forderung:

Fahrverbot für alle über 60! Und schon davor müssen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. So sollte jeder Verkehrsteilnehmer bereits ab dem 55 Lebensjahr jährlichen Kontrollen unterzogen werden. Beginnt er bereits, die vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit einzuhalten oder gar zu unterschreiten, hält er an gelben Ampeln oder fährt erst bei Grün wieder los, ist eine sofortige Untersuchung zur Feststellung der Verkehrstauglichkeit einzuleiten. Sofortiger Führerscheinentzug droht bereits ab dem 55 Lebensjahr wenn der betreffende Verkehrsteilnehmer während der Fahrt seinen Hut auflässt, kotzfarbene Kordhosen trägt, Sandalen mit braunen Socken zum Fahren anzieht oder eine mit Holzperlen versetzte Sitzunterlage benutzt. Verdächtig sind desweiteren Fellbezüge am Lenkrad, Klorollenwärmer auf der Hutablage und das Fahren von Großraumlimonsinen deutschen Fabrikates, die in für junge Menschen kaum zu beschreibenden oder gar zu ertragenden Ockertönen lackiert sind.




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